Nachweisführung und Bewehrungsermittlung vergleichend zur MB-Baustatik (Ermittlung der Biegezugbewehrung): Unterschied zwischen den Versionen

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<math>\mu_\mathrm{Eds}=\cfrac{M_\mathrm{Eds}}{b_{f}\cdot d^2 \cdot f_\mathrm{cd}}= \cfrac{0,30382}{1,885\cdot 0,545^2 \cdot 19,8}= \underline{0,0274}</math>
<math>\mu_\mathrm{Eds}=\cfrac{M_\mathrm{Eds}}{b_{f}\cdot d^2 \cdot f_\mathrm{cd}}= \cfrac{0,30382}{1,885\cdot 0,545^2 \cdot 19,8}= \underline{0,0274}</math>


-Aus Tafel mit dimensionslosen Beiwerten für Rechteckquerschnitte:(interpoliert)
-Aus Tafel mit dimensionslosen Beiwerten für Rechteckquerschnitte:(interpoliert)<ref>Schneider Bautabellen für Ingenieure, 20. Auflage, Köln: Werner Verlag, 2012</ref>


<math>\xi = 0,052</math> &nbsp; <math>< h_{f}/d =0,366</math> &nbsp;&nbsp; &rArr; Nulllinie liegt in der Platte &nbsp; &rArr; &nbsp; Bemessung als Rechteck
<math>\xi = 0,052</math> &nbsp; <math>< h_{f}/d =0,366</math> &nbsp;&nbsp; &rArr; Nulllinie liegt in der Platte &nbsp; &rArr; &nbsp; Bemessung als Rechteck
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Das MB-Baustatikmodul S340.de verteilt die ermittelte Zugbewehrung im Bereich negativer Momente ausschließlich im Stegbereich. Dies ist allerdings nicht zu empfehlen, da diese hohe Bewehrungskonzentration im Stegbereich, zu breiten Rissen in der Platte führt. Es wird daher im Eurocode 2 empfohlen, ca. 50% der Zugbewehrung in diesen Bereichen, auf die Hälfte der rechnerischen Gurtbreite <math>b_{eff,i}</math> zu verteilen. Eine solche Bewehrungsverteilung führt zu einem günstigeren Rissbild und einem besseren Tragverhalten des Bauteils.  
Das MB-Baustatikmodul S340.de verteilt die ermittelte Zugbewehrung im Bereich negativer Momente ausschließlich im Stegbereich. Dies ist allerdings nicht zu empfehlen, da diese hohe Bewehrungskonzentration im Stegbereich, zu breiten Rissen in der Platte führt. Es wird daher im Eurocode 2 empfohlen, ca. 50% der Zugbewehrung in diesen Bereichen, auf die Hälfte der rechnerischen Gurtbreite <math>b_{eff,i}</math> zu verteilen. Eine solche Bewehrungsverteilung führt zu einem günstigeren Rissbild und einem besseren Tragverhalten des Bauteils.<ref>DIN EN 1992-1-1: Bemessung und Konstruktion von Stahlbeton und Spannbetontragwerken, Berlin: Beuth, 2010-2012</ref> <ref>Deutscher Ausschuss für Stahlbeton, Heft 600, Erläuterungen zu DIN EN 1992-1-1 und DIN EN 1992-1-1/NA (Eurocode), Berlin, 2012</ref>





Aktuelle Version vom 2. Mai 2016, 14:23 Uhr

Ermittlung der Biegezugbewehrung

  • Feldbewehrung:


MEds=MEd (Keine Normalkraft)

-bezogenes Moment:

μEds=MEdsbfd2fcd=0,303821,8850,545219,8=0,0274_

-Aus Tafel mit dimensionslosen Beiwerten für Rechteckquerschnitte:(interpoliert)[1]

ξ=0,052   <hf/d=0,366    ⇒ Nulllinie liegt in der Platte   ⇒   Bemessung als Rechteck

-weiterhin:

ω=0,0279       σsd=457N/mm2

As=1σsd(ωbfdfcd)=1457(0,0279188,554,519,8)=12,42cm2__


⇒ gewählt: 420_     As,vorh=12,6cm2



  • Bewehrung am Zwischenauflager:


μEds=MEdsbfd2fcd=0,414870,30,545219,8=0,235_


ω=0,273       σsd=439,5N/mm2


As=1σsd(ωbfdfcd)=1439,5(0,2733054,519,8)=20,09cm2__


⇒ gewählt: 720_     As,vorh=22,0cm2


-Vergleich MB_Baustatik:                                   -Zugkraftdeckungslinie und Bewehrungsanordnung:

        


Hinweis:

Bei der Bemessung der Biegezugbewehrung wird in der MB-Baustatik mit der Stahlzugfestigkeit unter der Berücksichtigung der Nachverfestigung ("ansteigender Ast" der Spannungs-Dehnungslinie) ftk,cal=525N/mm2 gerechnet. Wenn in der Berechnung der "horizontale Ast" angenommen werden soll (fyk=500N/mm2), beispielsweise für den besseren Vergleich mit einer Handrechnung, in der ein horizontaler Ast angenommen wurde oder für eine Berechnung auf der "sicheren Seite", kann der Wert in den Stammdaten verändert oder eine separate Stahlsorte definiert werden.


Hinweis:

Das MB-Baustatikmodul S340.de verteilt die ermittelte Zugbewehrung im Bereich negativer Momente ausschließlich im Stegbereich. Dies ist allerdings nicht zu empfehlen, da diese hohe Bewehrungskonzentration im Stegbereich, zu breiten Rissen in der Platte führt. Es wird daher im Eurocode 2 empfohlen, ca. 50% der Zugbewehrung in diesen Bereichen, auf die Hälfte der rechnerischen Gurtbreite beff,i zu verteilen. Eine solche Bewehrungsverteilung führt zu einem günstigeren Rissbild und einem besseren Tragverhalten des Bauteils.[2] [3]






Quellen

  1. Schneider Bautabellen für Ingenieure, 20. Auflage, Köln: Werner Verlag, 2012
  2. DIN EN 1992-1-1: Bemessung und Konstruktion von Stahlbeton und Spannbetontragwerken, Berlin: Beuth, 2010-2012
  3. Deutscher Ausschuss für Stahlbeton, Heft 600, Erläuterungen zu DIN EN 1992-1-1 und DIN EN 1992-1-1/NA (Eurocode), Berlin, 2012
Seiteninfo
Status: in Bearbeitung
Modul-Version: 2016.0500