Nachweisführung und Bewehrungsermittlung vergleichend zur MB-Baustatik (Druckgurtnachweis und Ermittlung der Anschlussbewehrung)

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Druckgurtanschluss

-Abstand Momentennullpunkt und Momentenmaximum:

x=VA,C(gd+qd)=231,8188,8=2,61m


Δx=2,612=1,305m_

-Moment im Abstand Δx vom Momentennullpunkt:

ΔMEd=VA,CΔx(gd+qd)Δx22=231,811,3188,81,3122=227,48kNm


z0,475m


ΔFcd=ΔMEdzbabeff=227,480,47579,25188,5=201,98kN_


-Vereinfachung Druckgurt: cotθ=1,2θ40°


-Druckstrebennachweis:

VRd,max=0,492ν1fcdhfΔx=0,4920,7519,80,21,31=1,914MN=1914kN_>ΔFcd=201,98kN


-Zugstrebennachweis:

asf=ΔFcd(fydΔx1,2)=0,20198(4351,311,2)=2,95104=2,95cm2/m__


⇒ gewählt: 10s=30cmasw,vorh=5,24cm2/m__


VRd,s=asffydΔxcotθ=5,2443,51,311,2=358,32kN_>ΔFcd=201,98kN


-Ergebnis MB_Baustatik:

Hinweis:
Die Software führt den Nachweis des Druckgurtes mit dem exakten inneren Hebelarm z und dem genau ermittelten Druckstrebenwinkel θ und kommt so auf eine deutlich geringere erforderliche Anschlussbewehrung.


Hinweis:
Ein Nachweis des Zuggurtes im Stützenbereich wird nicht geführt, da die MB-Software keine Auslagerung von Bewehrungsstäben der Längsbewehrung im Bereich der negativen Momente vornimmt.



Quellen


Seiteninfo
Status: in Bearbeitung
Modul-Version: 2016.0500