Nachweisführung und Bewehrungsermittlung vergleichend zur MB-Baustatik (Druckgurtnachweis und Ermittlung der Anschlussbewehrung): Unterschied zwischen den Versionen

Aus Baustatik-Wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
TSonnenwald (Diskussion | Beiträge)
TSonnenwald (Diskussion | Beiträge)
Zeile 44: Zeile 44:
<div style="border: 2px solid blue; padding: 5px;">'''Hinweis:'''<br />
<div style="border: 2px solid blue; padding: 5px;">'''Hinweis:'''<br />
Die Software führt den Nachweis des Druckgurtes mit dem exakten inneren Hebelarm <math>z</math> und dem genau ermittelten Druckstrebenwinkel <math>\theta</math> und kommt so auf eine deutlich geringere erforderliche Anschlussbewehrung. </div><br />
Die Software führt den Nachweis des Druckgurtes mit dem exakten inneren Hebelarm <math>z</math> und dem genau ermittelten Druckstrebenwinkel <math>\theta</math> und kommt so auf eine deutlich geringere erforderliche Anschlussbewehrung. </div><br />
<div style="border: 2px solid blue; padding: 5px;">'''Hinweis:'''<br />
Ein Nachweis des Zuggurtes im Stützenbereich wird nicht geführt, da die MB-Software keine Auslagerung von Bewehrungsstäben der Längsbewehrung im Bereich der negativen Momente vornimmt. </div><br />

Version vom 1. Mai 2016, 17:41 Uhr

Druckgurtanschluss

-Abstand Momentennullpunkt und Momentenmaximum:

x=VA,C(gd+qd)=231,8188,8=2,61m


⇒ Δx=2,612=1,305m_

-Moment im Abstand Δx vom Momentennullpunkt:

ΔMEd=VA,C⋅Δx−(gd+qd)⋅Δx22=231,81⋅1,31−88,8⋅1,3122=227,48kNm


z≈0,475m


ΔFcd=ΔMEdz⋅babeff=227,480,475⋅79,25188,5=201,98kN_


-Vereinfachung Druckgurt: cotθ=1,2 ⇒ θ≈40°


-Druckstrebennachweis:

VRd,max=0,492⋅ν1⋅fcd⋅hf⋅Δx=0,492⋅0,75⋅19,8⋅0,2⋅1,31=1,914MN=1914kN_>ΔFcd=201,98kN


-Zugstrebennachweis:

asf=ΔFcd(fyd⋅Δx⋅1,2)=0,20198(435⋅1,31⋅1,2)=2,95⋅10−4=2,95cm2/m__


⇒ gewählt: ∅10 s=30cm asw,vorh=5,24cm2/m__


VRd,s=asf⋅fyd⋅Δx⋅cotθ=5,24⋅43,5⋅1,31⋅1,2=358,32kN_>ΔFcd=201,98kN


-Ergebnis MB_Baustatik:

Hinweis:
Die Software führt den Nachweis des Druckgurtes mit dem exakten inneren Hebelarm z und dem genau ermittelten Druckstrebenwinkel θ und kommt so auf eine deutlich geringere erforderliche Anschlussbewehrung.


Hinweis:
Ein Nachweis des Zuggurtes im Stützenbereich wird nicht geführt, da die MB-Software keine Auslagerung von Bewehrungsstäben der Längsbewehrung im Bereich der negativen Momente vornimmt.