Deckengleicher Unterzug - mitwirkende Plattenbreite

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Theoretische Grundlagen

Die mitwirkenden Plattenbreiten unterscheiden sich hinsichtlich der Schnittgrößen und der Lage der unterbrochenen Stützung. Dabei gibt es die Möglichkeit, vereinfacht und auf der sicheren Seite liegend mit der vereinfachten Lasteinzugsfläche, oder genauer mit der dreiecks- bzw- trapezförmigen Lasteinzugsfläche zu rechnen.[1]

Berechnungsgrundlagen

Zwischenauflager

bM,F=0,5*leff
bM,S=0,25*leff
bQ=t+h

Endauflager

bM,F=0,25*leff
bM,S=0,125*leff
bQ=t+0,5*h

Wobei:

bM,F - Mitwirkende Plattenbreite des Feldmomentes [cm]
bM,S - Mitwirkende Plattenbreite des Stützmomentes [cm]
bQ - Mitwirkende Plattenbreite der Querkraft [cm]
leff - Effektive Stützweite [cm]
t - Wanddicke [cm]
h - Deckenhöhe [cm]

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Beispiele

Berechnungsbeispiele findet man auf der Seite der Mitwirkende Plattenbreite deckengleicher Unterzug (Bsp.)

Quellen

  1. Grasser, Thielen: Hilfsmittel zur Berechnung der Schnittgrößen und Formänderungen von Stahlbetontragwerken: Deutscher Ausschuss für Stahlbetonbau, 1988, Heft 240, S. 31-34.

Sonstiges

  • Modul-Version: 2015.0240
  • Autor: T. Lange
  • Veröffentlicht am: 13.04.2015
  • Status: in Bearbeitung