Verankerungslänge

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Die Verankerungslänge bezeichnet den Abschnitt am Ende eines Bewehrungsstabes, in dem die am Beginn der Verankerungslänge wirkende Zug- oder Druckkraft vollständig über Verbund in den Beton eingeleitet wird. Die Sicherstellung einer ausreichenden Verankerungslänge gehört zu den notwendigen Nachweisen eines Bauteils und gliedert sich in den Arbeitsabschnitt "konstruktive Durchbildung der Bewehrung" ein.


Allgemeine Informationen

Verbund zwischen Beton und Stahl

Kraftübertragung zwischen Beton und Stahl

Die Übertragung von Kräften zwischen Beton und Bewehrungsstahl erfolgt über den Verbund zwischen beiden Materialien. Der gerippte Stahl überträgt durch Form- und Kraftschluss Belastung an den Beton. Von den Rippen strahlen kegelförmig Druckspannungskomponenten in den Beton aus. Aus Gleichgewichtsgründen bilden sich ab einem gewissen Punkt Zugspannungsringe senkrecht zur Stabachse.[1] Damit sich diese Zugringe bilden können, muss eine ausreichende Betondeckung vorhanden sein. Eine zu geringe Betondeckung oder ein zu geringer Stababstand können Längsrisse parallel zur Stabachse zur Folge haben und damit die Verbundwirkung beeinträchtigen.[2]

Die Stärke des Verbunds wird mit der Verbundspannung fbd bezeichnet. Sie wird berechnet mit

fbd=2,25η1η2fctk;0,05γc


wobei:

η1 ein Beiwert für die Verbundbedingungen
η2 ein Beiwert für große Stabdurchmesser
fctk;0,05 der 5 %-Quantil-Wert der charakteristischen Betonzugfestigkeit
γc der Teilsicherheitsbeiwert für die Betonfestigkeit


Der Beiwert η1 beschreibt die Verbundbedingungen der Verankerung. Dabei gilt

η1=1,0 für gute Verbundbedingungen
η1=0,7 für mäßige Verbundbedingungen

Vereinfacht betrachtet befinden sich überwiegend horizontal angeordnete Bewehrungsstäbe im oberen Bereich eines Bauteils im mäßigen Verbund, weil während des Rüttelns Luft und Wasser im Beton nach oben transportiert werden und sich unter oben liegenden Stäben ansammeln können. Nach der Aushärtung des Betons bilden sich hier Poren oder Ablösungen, so dass der Verbund zwischen Beton und Stahl in diesem Bereich beeinträchtigt ist. Genaue Festlegungen zu gutem und mäßigen Verbund finden sich in EC 2, 8.4.2.

Der Beiwert η2 berücksichtigt sehr große Stabdurchmesser. Ab einem Grenzwert von Øs = 32 mm nimmt die Verbundfestigkeit bei sonst gleich bleibenden Bedingungen ab. Der Beiwert wird berechnet mit

η2=1,0 für Øs ≤ 32 mm
η2=(132s)/100 für Øs > 32 mm


Die Zugfestigkeit fctk;0,05 ist auf die Betondruckfestigkeit fck zurückführbar. Am einfachsten ist es daher, Tabellen zu benutzen, aus denen die Zugfestigkeit fctk;0,05 bzw. die Verbundfestigkeit fbd in Abhängigkeit von fck ablesbar sind.[3]


Theoretischer Hintergrund der Verankerungslänge

Im Zuge der Bemessung eines Bauteils wird die nötige Bewehrung bereichsweise für die jeweils maximalen auftretenden Schnittgrößen bestimmt. In der anschließenden konstruktiven Durchbildung wird dann zum Beispiel im Rahmen der Zugkraftdeckung die ermittelte Zugbewehrung dem tatsächlichen Momentenverlauf angepasst und abgestuft. Die so entstehenden Stabenden können nicht direkt an dem Punkt, an dem sie rechnerisch nicht mehr benötigt werden, enden. Vielmehr muss die an diesem Punkt noch im Stab vorhandene Zugkraft im Beton „verankert“ werden, weshalb dieser zusätzliche Stababschnitt als Verankerungslänge lb bezeichnet wird.

Verlauf der Verbundspannungen

Zur Ermittlung der Verankerungslänge wird die zwischen Stahl und Beton wirkende Verbundspannung vereinfachend als konstant angenommen, eine Gegenüberstellung mit dem tatsächlichen Verlauf ist im Bild rechts dargestellt. Der Unterschied zwischen Gebrauchszustand (Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit) und Bruchzustand (Grenzzustand der Tragfähigkeit) erklärt sich hierbei über das Tragverhalten des Betons. Bei niedriger Beanspruchung ist der Beton an der Stelle der Lasteinleitung ungeschädigt und die Verbundspannung dementsprechend hoch. Erhöht sich die Belastung, so wird der Beton zunächst an der Lasteinleitungsstelle geschädigt (plastisch deformiert), wodurch sich die Verbundspannung in die vorher weniger beanspruchten Bereiche umlagert.[4] In der Berechnung wird dieses komplexe Umlagerungsverhalten nicht berücksichtigt und die Verbundspannung wird als konstant angesetzt.

Grundlage der Verankerungslänge

In der dargestellten Skizze muss die Zugkraft Fsd vom Stab in den Beton mittels Verbundspannung übertragen werden. Aus Gleichgewichtsgründen gilt nun, dass die Zugkraft kleinergleich der Verbundfestigkeit multipliziert mit der Mantelfläche des Stabs sein muss, also:

Fsd=fbdlbu

Der Umfang des Bewehrungsstabs wird berechnet mit

u=πs

Die erste Gleichung, umgestellt nach der benötigten ("required") Verankerungslänge ergibt

lb,rqd=Fsdπsfbd

Die bisher unbekannte Zugkraft Fsd ist das Produkt von Stahlspannung σsd und BewehrungsflächeAs. Die Bewehrungsfläche eines Stabs ist As=π4s2. Eingesetzt in die Gleichung der Verankerungslänge ergibt sich

lb,rqd=π4s2σsdπ˙sfbd=s4σsdfbd

Die Stahlspannung entspricht der Auslastung des Stahls in Relation zu seiner Streckgrenze und kann berechnet werden als

σsd=fydAs,erfAs,vorh

Formen und Beiwerte der Verankerungslänge

Grundwert der Verankerungslänge

Der Grundwert der Verankerungslänge lb,rqd ist abhängig von drei Größen: dem Stabdurchmesser s, der Stahlspannung σsd und der Verbundfestigkeit fbd. Für eine kurze Verankerungslänge sorgen kleine Stabdurchmesser, eine geringe Stahlspannung und hohe Verbundfestigkeit. Die Formel zur Bestimmung von lb,rqd lautet


lb,rqd=s4σsdfbd


Bemessungswert der Verankerungslänge

Der Bemessungswert der Verankerungslänge lbd misst die Länge vom Beginn der Verankerungslänge bis zum Stabende. Die Formel hierfür ist


lbd=α1α3α4α5lb,rqd


Ersatzverankerungslänge

Alternativ zur Bestimmung der tatsächlichen, gegebenenfalls gebogenen Verankerungslänge lbd kann vereinfacht die gerade Stablänge lb,eq ermittelt werden. Die Formel hierfür lautet


lb,eq=α1α4α5lb,rqd


Die Ermittlung von lb,eq ist üblich für die Mehrzahl der Fälle der Ermittlung der Verankerungslänge. Lediglich dort, wo die Verankerungslänge unmittelbar an der Stelle der Biegung beginnt, wird auf lbd zurückgegriffen.


Beiwerte der Verankerungslänge

Bei der Ermittlung des Bemessungswerts der Verankerungslänge lbd oder der Ersatzverankerungslänge lb,eq aus dem Grundwert der Verankerungslänge lb,rqd kommen einige Beiwerte zum Einsatz. Diese sind wie folgt:

Beiwert Bedeutung
α1 - Beiwert für Formgebung
α2 - Beiwert für Mindestbetondeckung
α3 - Beiwert für nicht angeschweißte Querbewehrung
α4 - Beiwert für angeschweißte Querbewehrung
α5 - Beiwert für Querdruck


Übersicht über die Beiwerte

Beiwert für die Formgebung


α1 - Formgebung:

Bei bestimmten Stabenden gilt α1=0,7, da die Zugkraft durch das Aufbiegen auf einer kürzeren horizontalen Länge abgetragen werden kann. Die an der Krümmung entstehenden Spaltzugkräfte müssen durch hinreichende Betondeckung und Stababstände kompensiert werden, hier ist cd>3s festgelegt. Alternativ können die Spaltzugkräfte auch durch Querdruck oder enge Verbügelung im Verankerungsbereich (Bügelabstand < 50 mm) aufgenommen werden.

Bei der Verwendung von Schlaufen besteht zusätzlich die Möglichkeit, unter Einhalten von cd>3s und eines Biegerollendurchmessers D15s, den Beiwert auf α1=0,5 zu reduzieren.

Druckstäbe sind immer mit geradem Stabende zu verankern.

Abstand cd für Balken und Platten





α2 - Mindestbetondeckung:


Der Beiwert für die Mindestbetondeckung erlaubt theoretisch eine Reduzierung auf

α2=max{10,15(cds)s0,7}1,0

In Deutschland ist dieser Beiwert aus der Formel zur Ermittlung des Bemessungswerts der Verankerungslänge gestrichen. Der Grund hierfür liegt in den möglichen Versagensfällen bei ungenügender Verankerungslänge. Diese sind das Herausziehen des Stabes und die Bildung von Spaltrissen im Beton. Eine hinreichende Betondeckung und ein genügender Stababstand erhöhen die Sicherheit gegen Spaltrisse, aber nicht gegen das Herausziehen. Somit würde der Beiwert eine Sicherheit vermitteln, die er gar nicht erzeugt.


α3 - Nicht angeschweißte Querbewehrung:

Werte für K für Balken und Platten


Der Beiwert α3 betrachtet den günstigen Einfluss einer nicht angeschweißten Querbewehrung im Verankerungsbereich. Dieser gilt allerdings nur, wenn die verwendete Querbewehrungsmenge die Mindestquerbewehrungsmenge übersteigt. Bestimmt wird der Beiwert mit


α3=max{1Kλ0,7}1,0


Dabei ist

λ =(AstAst,min)/As
Ast die Querschnittsfläche der Querbewehrung innerhalb der Verankerungslänge
Ast,min) die Querschnittsfläche der Mindestbewehrung
As die Querschnittsfläche des größten einzelnen verankerten Stabs
K Beiwert entsprechend des Bildes


Für Druckstäbe gilt generell α3=1,0.


α4 - Angeschweißte Querstäbe:

Angeschweißter Querstab

Unter bestimmten Vorgaben kann einer oder mehrere angeschweißte Querstäbe die benötigte Verankerungslänge reduzieren. Werden die angegebenen Bedingungen eingehalten, so gilt sowohl für Zug- als auch für Druckstäbe α4=0,7.




α5 - Querdruck:

Der Beiwert α5 betrachtet den Einfluss von Querdruck oder -zug im Verankerungsbereich. Unter Annahme eines Querdrucks p senkrecht zur Verankerungsebene berechnet sich der Beiwert als


α5=max{10,04p0,7}


Für bestimmte Situationen gibt es festgelegte Werte für α5:

1,5 - bei Querzug senkrecht zur Verankerungsebene
2/3 - bei direkter Lagerung
2/3 - bei einer allseitig durch Bewehrung gesicherten Betondeckung von mindestens 10s


Mindestverankerungslänge

Für Zugstäbe ist die Mindestverankerungslänge definiert als

lb,min=max{0,3α1α4α5(s4fydfbd)10α5s}



Für Druckstäbe gilt

lb,min=max{0,6α1α4α5(s4fydfbd)10α5s}



Am Zwischenauflager gilt in Deutschland vereinfachend

lb,min=6s



Randzugkraft

Zugkraftdeckungslinie

Die Verankerungslänge wird für alle Stabenden bestimmt. Die Position dieser Enden ergibt sich aus der Biegebemessung des Bauteils. Da die Biegebemessung auf vereinfachenden Annahmen beruht, wie der Reduktion des gesamten Bauteils auf seine Achse oder die getrennte Betrachtung von Moment und Querkraft, sind an den Stabenden noch Zugkräfte im Stab vorhanden. Diese Randzugkraft Fsd kann aus der Differenz zwischen der genaueren Bemessung nach dem Fachwerkmodell und der bereits erfolgten Biegebemessung ermittelt werden, dies geschieht im Rahmen der Zugkraftdeckung.


Ermittlung der Randzugkraft mit Querkraft

Die Differenz wird berechnet mit

Fsd=|VEd|aL/z+NEd

Das Versatzmaß aL ist die horizontale Verschiebung von der Zugkraftlinie nach Biegebemessung zur Zugkraftlinie nach Fachwerkmodell. Die Formel lautet

aL=z(cotθcotα)/2 - für Bauteile mit Querkraftbewehrung
aL=d - für Bauteile ohne Querkraftbewehrung

Bei diesem Ansatz spielt die Querkraft eine entscheidende Rolle. Damit ist er anwendbar im Bereich größerer Querkraft, wie in der Nähe einer Einzellast oder Auflagerkraft. Nicht in allen Situationen der Bestimmung der Verankerungslänge ist eine solche, nennenswerte Querkraft vorhanden. Für diese Fälle ist die Randzugkraft nach dem folgenden Ansatz zu ermitteln.


Ermittlung der Randzugkraft durch Verschieben der Momentenlinie

Detail Endauflager

Die Randzugkraft kann auch durch Verschieben beziehungsweise Verlängern der Belastung um das Versatzmaß aL nach außen ermittelt werden. Das nebenstehende Bild zeigt den Rand eines Einzelfundaments. Die Verankerungslänge beginnt am Anfang der Biegung des Stabs, im Abstand x0 vom Rand. Belastet wird das Einzelfundament an dieser Stelle durch den Sohldruck, hier eine von unten drückende Streckenlast. Diese Streckenlast wird nun zur Ermittlung der Randzugkraft um das Versatzmaß aL nach außen verlängert. Das Moment an der Stelle x0 berechnet sich dann als

MEd,x0=pEd(x0+aL)22

Aus dem Moment berechnet sich die Randzugkraft mit

Fsd=MEd,x0z

Ab hier können nach den üblichen Regeln die benötigte Bewehrung As,erf, Stahlspannung σsd und dann die Verankerungslänge lb,rqd berechnet werden.

Zu beachten ist, dass bei diesem Ansatz zur Bestimmung der Verankerungslänge nicht die Ersatzverankerungslänge lb,eq bestimmt werden kann, da für diese eine hinreichende Vorlänge zwischen Beginn der Verankerungslänge und Beginn der Biegung vorhanden sein muss. Stattdessen muss hier der Bemessungswert der Verankerungslänge lbd berechnet werden.

Die Entfernung x0 berechnet sich aus der Geometrie des Bauteils heraus als

x0=Dmin/2+s+cnom

Situationen der Verankerungslänge

Die verschiedenen Situationen der Verankerungslänge unterscheiden sich vor allem in der Ermittlung der erforderlichen Bewehrungsmenge an der jeweiligen Stelle. Darüber hinaus gelten gegebenenfalls besondere Regeln für die Bestimmung von lbd, lb,eq und lb,min.


Verankerung am Endauflager

Am Endauflager wird die zu verankernde Zugkraft maßgeblich durch die einwirkende Querkraft bestimmt. Die Formel zur Berechnung lautet

Fsd=VEdaLz+NEdVEd2

Am Endauflager kann vereinfachend VEd=Auflagerkraft angesetzt werden. Aus der Randzugkraft wird die benötigte Bewehrung berechnet werden als

As,erf=Fsdfyd

Die Verankerungslänge am Endauflager beginnt an der Auflagerkante. Die Verankerung muss mindestens bis zur rechnerischen Auflagerlinie des statischen Systems reichen. Außerdem müssen mindestens 25 % der Feldbewehrung bis ins Auflager geführt und dort verankert werden.


Berechnungsbeispiel zur Verankerung am Endauflager


Verankerung am Zwischenauflager

Die am Zwischenauflager endende Feldbewehrung liegt im Druckbereich. Deshalb ist sie in vielen Fällen rechnerisch nicht nötig, es gilt As,erf=0, gleiches gilt damit auch für σsd und lb,rqd. Aus diesem Grund ist am Zwischenauflager lb,min maßgeblich, die außerdem auf lb,min=6s reduziert wird. Die Verankerungslänge am Zwischenauflager beginnt an der Auflagerkante.


Berechnungsbeispiel zur Verankerung am Zwischenauflager


Verankerung außerhalb von Auflagern

Abseits der Auflager eines Balkens enden Bewehrungsstäbe im Kontext der Zugkraftdeckung. Bei dieser sind erforderliche und vorhandene Bewehrung an der jeweiligen Stelle unmittelbar bekannt. Damit kann die Bestimmung der Verankerungslänge ohne besondere Regeln durchgeführt werden.


Berechnungsbeispiel zur Verankerung außerhalb von Auflagern


Verankerung am Kragarmende

Für die Verankerungslänge am Kragarmende gibt es keine expliziten Berechnungsvorschriften. Sie wird in der Regel in der Literatur nicht nachgewiesen. Die Bewehrung wird in der Regel am Kragarmende abgebogen, bei der Länge des Winkelhakenschenkels gehen verschiedene Programme aber unterschiedlich vor. Eine konkrete Möglichkeit der Berechnung ist der Ansatz über das Verschieben der Momentenlinie.


Berechnungsbeispiel zur Verankerung am Kragarmende


Verankerung am Rand von Einzelfundamenten

Für die Verankerung der Bewehrung am Rand von Einzelfundamenten bietet der EC 2 ein eigenes Berechnungsmodell. Dieses Modell findet in der Praxis kaum Anwendung, da es nur für gerade Stabenden benutzbar ist. Im Allgemeinen wird die Bewehrung am Rand von Einzelfundamenten aber als ein Winkelhaken mit konstruktivem Querstab am Ende ausgebildet. Um für diese Konstruktion die Verankerungslänge zu bestimmen, kann wie beim Kragarmende der Ansatz über das Verschieben der Momentenlinie genutzt werden.


Berechnungsbeispiel zur Verankerung am Rand von Einzelfundamenten


Verankerung an Konsolen

Die Zugkräfte in Konsolen werden generell über eine bis drei Schlaufen aufgenommen. Die Verankerung dieser Zugbewehrung unter der Last in Konsolen gleicht dem Ablauf am Endauflager, da sich die beiden Situationen ähneln. Bei der Bemessung von Konsolen wird die benötigte Bewehrungsmenge unmittelbar an der zu verankernden Stelle bestimmt, damit ist As,erf bekannt. Zu beachten ist, dass die Verankerungslänge an Konsolen an der der Stütze zugewandten Seite beginnt.


Berechnungsbeispiel zur Verankerung an Konsolen


Quellen

  1. Vgl. Avak, Ralf: Stahlbetonbau in Beispielen. DIN 1045. Teil 1, Köln 2007 (5. Auflage), S. 53.
  2. Vgl. Wommelsdorff, Otto; Albert, Andrej; Fischer, Jürgen: Stahlbetonbau. Bemessung und Konstruktion. Teil 1, Köln 2017 (11. Auflage), S. 87.
  3. Albert, Andrej (Hg.): Schneider Bautabellen für Ingenieure, Köln 2020 (24. Auflage), S. 5.108.
  4. Vgl. König, Gert; Tue, Nguyen Viet: Grundlagen des Stahlbetonbaus. Einführung in die Bemessung nach DIN 1045-1, Wiesbaden 2003 (2. Auflage), S. 416.


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