Deckengleicher Unterzug - Lasteinzugsfläche: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 2. November 2016, 15:08 Uhr
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Theoretische Grundlagen
Die Lasteinzugsfläche ergibt sich nach DAfStb Heft 240 aus den 60°-Linien von den theoretischen Auflagerpunkten ausgehend und der Mittellinie des benachbarten Feldes rechtwinklig zum deckengleichen Unterzug. Sollte die Einflussbreite "bE" größer als die Hälfte der Deckenstützweite "lEo" bzw. "lEu" sein, so wird die Lasteinzugsfläche durch diese begrenzt und damit trapezförmig. Auf der sicheren Seite liegend kann auch mit der vereinfachten Lasteinzugsfläche gerechnet werden. Für die Ermittlung der Auflagerkräfte (für den Nachweis der Auflagerpressung) ist immer die vereinfachte Lasteinzugsfläche zu verwenden.[1]
Weitere Informationen zum Thema deckengleicher Unterzug siehe Kategorie: Grundlagen/Begriffe
- Deckengleicher Unterzug (Anwendung)
- Deckengleicher Unterzug (mitwirkende Plattenbreite)
- Deckengleicher Unterzug (zusätzliche Plattenbewehrung)
Berechnungsgrundlagen
wobei:
- bE - Einflussbreite [m]
- leff - effektive Stützweite des deckengleichen Unterzugs[m]
- lEo,u - halbe Deckenstützweite (oben/unten) [m]
- leff,o,u - Deckenstützweite (oben/unten) [m]
Beispiele
Berechnungsbeispiele findet man auf der Seite der Lasteinzugsfläche (Bsp.)
Quellen
- ↑ Grasser, Thielen: Hilfsmittel zur Berechnung der Schnittgrößen und Formänderungen von Stahlbetontragwerken: Deutscher Ausschuss für Stahlbetonbau, 1988, Heft 240, S. 31-34.
Seiteninfo
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